In den letzten Jahren hat sich eine große Debatte um die richtige Ernährung von Hunden und Katzen entwickelt. Viele Tierbesitzer fragen sich, ob sie ihre Haustiere mit Barfen oder Trockenfutter versorgen sollten. Beide Methoden haben ihre Vor- und Nachteile. In diesem Blogbeitrag werden wir uns mit den Vor- und Nachteilen beider Fütterungsmethoden auseinandersetzen. 😊👍
Barfen
Barf steht für „Biologisch Artgerechte Rohfleisch Fütterung“. Es handelt sich hierbei um eine Art der Fütterung, bei der Hunde und Katzen rohes Fleisch, Gemüse und Obst erhalten.
Barfen hat viele Vorteile:
- Natürliche Ernährung: Barfen basiert auf der natürlichen Ernährung von Hunden und Katzen. Wildtiere fressen auch rohes Fleisch, Gemüse und Obst 🍎🥕.
- Bessere Verdauung: Durch die Fütterung von rohem Fleisch wird die natürliche Enzymproduktion im Verdauungssystem von Hunden und Katzen unterstützt, was zu einer besseren Verdauung und Nährstoffaufnahme führen kann.
- Gesündere Haut und glänzendes Fell: Eine gesunde Ernährung kann zu einem glänzenden Fell und gesunder Haut führen. Barfen kann helfen, das Fell Ihres Hundes glänzender und gesünder aussehen zu lassen, da es natürliche Fette und Öle enthält, die für eine gesunde Haut und Fell sorgen können. Dies kann auch zu einem geringeren Juckreiz und weniger Hautproblemen führen.
- Natürliche Feuchtigkeitsaufnahme: Da Fleisch und Gemüse naturgemäß einen hohen Feuchtegehalt haben werden hier auch trinkunwillige Katzen und Hunde kein Problem mit der Wasserversorgung haben.
Nachteile:
- Erhöhtes Risiko von Bakterien: Rohe Lebensmittel können Bakterien enthalten, die für Hunde und Katzen gefährlich sein können. Besonders Salmonellen und E. coli können zu ernsthaften Erkrankungen führen.
- Erhöhter Aufwand: Barf-Fütterung erfordert einen höheren Aufwand als Trockenfutter-Fütterung. Die Mahlzeiten müssen sorgfältig geplant und vorbereitet werden.
Trockenfutter
Trockenfutter gibt es in unzähligen Formen, Farben und Geschmacksrichtungen. Es ist eine bequeme Art, Hunde und Katzen zu füttern 😊🐶🐱.
Vorteile:
- Einfache Fütterung: Trockenfutter-Fütterung ist sehr einfach. Es muss nichts vorbereitet werden.
- Geringeres Risiko von Bakterien: Trockenfutter ist in der Regel steril und enthält keine Bakterien, die für Hunde und Katzen gefährlich sein können.
- Längere Haltbarkeit: Trockenfutter hat eine längere Haltbarkeit als rohes Fleisch.
Nachteile:
- Künstliche Inhaltsstoffe: Trockenfutter enthält oft künstliche Inhaltsstoffe wie Farbstoffe und Konservierungsmittel, die für Hunde und Katzen nicht gesund oder zumindest nicht gundheitsförderlich sind.
- Weniger Feuchtigkeit: Trockenfutter enthält weniger Feuchtigkeit als rohes Fleisch oder Nassfutter. Das kann zu Problemen mit der Nierenfunktion führen.
- Eingeschränkte Nährstoffe: Trockenfutter verliert durch die Zubereitung wichtige Nährstoffe. Diese werden von den Herstellern zumeist künstlich hinzugefügt.
Fazit
Beide Fütterungsmethoden haben ihre Vor- und Nachteile. Die Entscheidung, welche Methode am besten ist, hängt von vielen Faktoren ab, einschließlich des Alters, der Gesundheit und der Vorlieben des Haustieres sowie der Zeit und des Geldes, das Du als Besitzer bereit bist, in die Fütterung zu investieren. Zum Barfen sollte man sich professionelle Hilfe holen, um sicherzustellen, dass deine Haustiere alle notwendigen Nährstoffe erhalten und gesund bleiben. Eine ausgewogene Ernährung ist unerlässlich, unabhängig davon, ob Hunde und Katzen gebarft werden oder Trockenfutter erhalten.
Wer uns persönlich kennt, weiss, dass wir das Barfen immer präferieren, solange es die Tiere vertragen, da für uns die gesundheitlichen Aspekte im Vordergrund stehen. Trockenfutter empfehlen wir für den Urlaub, bei diversen Erkrankungen oder als Leckerlies.
Auf Nassfutter gehen wir in einem anderen Beitrag ein 🙂